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Dorfgeschichte

Dechow    Die Cronik ....mit einem Klick auf die farbig markierten Wörter im Text erhalten Sie weitere Erklärungen zu dem jeweiligen Thema

Hier können Sie Auszüge aus der Dorfchronik lesen .Bei Interesse können Sie diese auch bei uns bestellen.

Der Historische Abriss „Von den Anfängen bis ins 21.Jahrhundert „ wurde von Herrn Karl Wachtel erstellt und erstmals zur

810 Jahr Feier Dechows zum Kauf angeboten.   Bestellung

1194    

Das Dorf Dechow, Dechowe, Degowe, wurde im Jahre 1194 erstmalig im Güterteilungs vertrag zwischen Isfried von Ratzeburg und dem Ratzeburger Domkapitel genannt ,als das Domkapitel „in parochia Mustin“ in Dechow ein Drittel des Zehnten erhielt .

Dechow gehörte nach Mustin zu dem deutschrechtlichen Kirchspiel.

     1200-1203

     Die Dänen erobern Holstein,Stormarn,Hamburg und die Grafschaft Ratzeburg.die adligen Grundherren beginnen dem Fürsten und dem Bischof nachzueifern und errichten kleine Burgen.

   

    1230

     Ritter Gottschalk von Dechow,Vasall der Bischöfe von Ratzeburg und Neffe von Detleff von Gadebusch, war 1229/1230

der erste urkundlich bezeugte Besitzer der Burganlage in Dechow und Röggelin ansässig .

    1278

     Herzog Johann I. von Sachsen-Lauenburg verkaufte am 18. Oktober das Dorf Dechow mit Utecht an das Johanniskloster zu Lübeck.

 

    1300

    Im Jahre 1300 wurde Dechow wieder zurückgegeben. Zu dieser Zeit gab es hier eine Ritterliche Familie von Dechow.

   1300 – 1608

   Immer wieder wurde Dechow mit seinen Ländereien verkauft und verpfändet.

 

   Im Jahre 1608 am 25.Mai versammelten sich auf der Dechower und Röggliner Scheide etliche Herren ,um die Grenze zwischen Stiftland Ratzeburg und dem Herzogtum Lauenburg neu festzulegen,bzw.zu bestätigen.

1618-1648

Dreißigjähriger Krieg-das Land wird verwüstet und zerstört. Die Bevölkerung

von Mecklenburg sinkt von 250000 vor kriegsbeginn auf 40000-50000.

Die Grundherren bemächtigen sich des wüst liegenden Ackerlandes,die Bauern werden zur Leibeigenschaft gezwungen.

1705-1805

Dechow gehört zum Kurfürstentum Hannover.

16.08.1772

Dechow wurde von einer Feuersbrunst heimgesucht .

1782

Die Dorfschaft Dechow eignet sich die Fischereirechte  an den damals noch Klocksdorfer See heißenden Röggeliner See zu.

1820

Die Leibeigenschaft in Mecklenburg wurde aufgehoben.

In der Chronik werden die Jahrgänge natürlich genauer behandelt .Herr Wachtel ließ auch grosse Ereignisse die Mecklenburg betrafen nicht im dunkeln .

Dieses können sie gemütlich in seinem 127-seitigen Werk nachlesen .

Ich mache jetzt eine Sprung zum 13.11.1945 .

Text

13.11.1945         Barber - Lyaschenko - Abkommen

Unterzeichnung des Vertrages über den Gebietsaustausch am Schaalsee in der Gaststätte „Goldener Löwe“ in Gadebusch,durch den Vertreter des Oberkommandos der Roten Armee,Gen.Major Lyaschenko und den Vertreter der Britischen Rheinarmee,

Gen.Major Barber.

14.- 28.11.1945

Räumungs – und Umsiedlungsaktion in Dechow, Groß Thurow und Klein- Thurow. Dazu erließ die britische Militärregierung am 14.11.1945 einen Befehl, der die Aktion bis in alle Einzelheiten festlegte. Insgesamt wechselten 1761 Bewohner ihren wohnort , während 278 Personen sich entschlossen , in ihren Dörfern zu bleiben. In Dechow waren es nur die Familie Frost und Frau Anna Relling , die den Ort nicht verlassen haben.

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